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Wissen für Gebäudereinigungen

Reinigungspersonal für Gewerbe finden: Warum die passende Stelle über den Recruiting-Erfolg entscheidet

Wer Reinigungspersonal für Gewerbe finden möchte, sollte nicht mit einer allgemeinen Stellenanzeige und einer langen Liste von Kontakten starten.

Reinigungspersonal für Gewerbe finden: Warum die passende Stelle über den Recruiting-Erfolg entscheidet

Reinigungspersonal für Gewerbe finden: Warum die passende Stelle über den Recruiting-Erfolg entscheidet

Wer Reinigungspersonal für Gewerbe finden möchte, sollte nicht mit einer allgemeinen Stellenanzeige und einer langen Liste von Kontakten starten.

Gerade wenn ein neues Objekt hinzukommt oder ein bestehendes Team verstärkt werden muss, zählt etwas anderes:

Erreichbare Kandidaten, bei denen Arbeitszeit, Vergütung, Einsatzort und tatsächliche Fahrzeit bereits besprochen wurden.

Erst dann lässt sich einschätzen, ob ein Vorstellungsgespräch für beide Seiten sinnvoll ist.

Für Gebäudereinigungsunternehmen wird die Mitarbeitersuche schnell zur zusätzlichen operativen Aufgabe für Geschäftsführung, Disposition oder Objektleitung.

Wer den Prozess klar aufsetzt, vermeidet unnötigen Zeitaufwand und erhöht die Chance, Kandidaten zu finden, die tatsächlich zum Reinigungseinsatz passen.

Der Einsatz entscheidet, nicht die Anzahl der Kontakte

Eine hohe Zahl an Rückmeldungen sieht zunächst gut aus.

Im Alltag hilft sie wenig, wenn niemand ans Telefon geht, die Arbeitszeit nicht passt oder die Fahrzeit zum Objekt für den Kandidaten nicht funktioniert.

Eine Kontaktliste ersetzt keine Vorauswahl.

Deshalb sollte jede Suche bei den Bedingungen der konkreten offenen Stelle beginnen.

Handelt es sich um eine regelmäßige Unterhaltsreinigung?

Zu welchen Zeiten wird gearbeitet?

Wie viele Stunden sind vorgesehen?

Welche Aufgaben gehören dazu?

Wo befindet sich das Objekt?

Und wie lange dauert die Fahrt unter realistischen Bedingungen zu der Uhrzeit, zu der tatsächlich gearbeitet wird?

Diese Fragen sind nicht nachrangig.

Sie entscheiden häufig bereits im ersten Gespräch darüber, ob Kandidat und Stelle grundsätzlich zusammenpassen.

Besonders bei Teilzeitstellen kann eine unpassende Fahrzeit zum Ausschlusskriterium werden.

Zwei Kandidaten können gleich weit vom Objekt entfernt wohnen und trotzdem völlig unterschiedliche Fahrzeiten haben.

Maßgeblich ist deshalb die tatsächliche Fahrzeit und nicht allein die Kilometerzahl.

Reinigungspersonal für Gewerbe finden beginnt mit einer klaren Stelle

Je genauer die offene Stelle beschrieben ist, desto gezielter kann die Ansprache erfolgen.

Das bedeutet nicht, dass eine Stellenbeschreibung unnötig lang sein muss.

Sie muss aber die Punkte enthalten, die ein Kandidat tatsächlich wissen muss, um eine Entscheidung treffen zu können.

Im Mittelpunkt stehen:

  • Arbeitszeit
  • Vergütung
  • Fahrzeit
  • Stundenumfang
  • Tätigkeit
  • Einsatzort
  • möglicher Starttermin
  • tatsächlich notwendige Qualifikationen

Bei einem größeren Objekt kann außerdem relevant sein, wer Ansprechpartner vor Ort ist und wie die Einarbeitung organisiert wird.

Unklare Angaben führen zu vermeidbaren Absprüngen.

Wenn ein Kandidat erst nach mehreren Gesprächen erfährt, dass die Arbeitszeit deutlich früher beginnt als erwartet oder nur wenige Wochenstunden angeboten werden, war ein großer Teil der bisherigen Kommunikation für beide Seiten unnötig.

Transparenz am Anfang spart Zeit im weiteren Recruiting-Prozess.

Arbeitszeit konkret benennen

Formulierungen wie „flexibel einsetzbar“ oder „nach Absprache“ helfen bei Reinigungskräften häufig wenig weiter.

Besser ist eine konkrete Aussage:

An welchen Tagen wird gearbeitet?

Zu welchen Uhrzeiten findet der Reinigungseinsatz statt?

Wie viele Stunden werden angeboten?

Und gelten diese Arbeitszeiten dauerhaft?

Das ist auch für die Planung des Unternehmens relevant.

Wer beispielsweise Personal für eine Reinigung vor Öffnungsbeginn sucht, braucht Kandidaten, die diese Arbeitszeit nicht nur grundsätzlich akzeptieren.

Sie müssen die Arbeitszeit dauerhaft mit ihrem Alltag vereinbaren können.

Eine schnelle Zusage ohne tatsächlich passende Verfügbarkeit löst keinen Personalbedarf.

Vergütung offen ansprechen

Die Vergütung sollte im ersten qualifizierenden Gespräch nicht ausgespart werden.

Sie muss zum Stundenumfang, zur Tätigkeit und auch zur Fahrzeit passen.

Kandidaten betrachten nicht ausschließlich den Stundenlohn.

Gerade bei kleineren Reinigungseinsätzen spielt das Verhältnis zwischen Arbeitszeit und Fahrzeit eine wichtige Rolle.

Eine offene Kommunikation verhindert, dass ein Vorstellungstermin vereinbart wird, obwohl die Erwartungen bei der Vergütung weit auseinanderliegen.

Das erschwert die Suche nicht.

Es verhindert lediglich Gespräche, bei denen bereits vorher klar gewesen wäre, dass Kandidat und Stelle nicht zusammenpassen.

Fahrzeit statt Kilometer betrachten

Bei Reinigungskräften ist die tatsächliche Fahrzeit häufig wichtiger als die Entfernung zum Objekt.

15 Kilometer können problemlos funktionieren.

Oder sie können zu einer bestimmten Uhrzeit eine völlig unattraktive Anfahrt bedeuten.

Deshalb reicht es nicht, nur den Wohnort des Kandidaten mit der Adresse des Objekts zu vergleichen.

Entscheidend ist:

Wie kommt der Kandidat zur Arbeit?

Wie lange dauert die Fahrt tatsächlich?

Ist ein eigenes Fahrzeug vorhanden?

Funktionieren öffentliche Verkehrsmittel zu den benötigten Arbeitszeiten?

Und steht die Fahrzeit in einem vernünftigen Verhältnis zum angebotenen Stundenumfang?

Gerade bei Teilzeitstellen kann dieser Punkt darüber entscheiden, ob eine Stelle für einen Kandidaten überhaupt interessant ist.

Die richtigen Wege zur Kandidatensuche kombinieren

Je nach Einsatzort und gesuchter Tätigkeit können Kandidaten über unterschiedliche Wege entstehen.

Eine Recruiting-Kampagne kann sinnvoll sein, um für eine konkrete offene Stelle sichtbar zu werden.

Bestehende Kandidatenkontakte können genutzt werden, wenn sie aktuell gepflegt und nach Einsatzort, Verfügbarkeit und Erfahrung eingeordnet werden können.

Auch die aktive Ansprache über Social Media oder andere Kanäle kann Teil der Mitarbeitersuche sein.

Keiner dieser Wege funktioniert für jeden Personalbedarf gleich gut.

Bei einer regelmäßig zu besetzenden Stelle in der Unterhaltsreinigung kann ein anderer Suchansatz sinnvoll sein als bei einem Glasreiniger, einem Mitarbeiter für Spezialreinigung oder einem Objektleiter.

Entscheidend ist deshalb nicht, welcher Kanal die meisten Kontakte erzeugt.

Entscheidend ist, ob daraus erreichbare Kandidaten entstehen, die zu den tatsächlichen Rahmenbedingungen der offenen Stelle passen.

Auch die Ansprache selbst muss klar sein.

Kandidaten sollten nicht erst nach mehreren Nachrichten erfahren, worum es geht.

Eine kurze und konkrete Erklärung zu Tätigkeit, Arbeitszeit, Vergütung, Stundenumfang und Einsatzort schafft Orientierung.

Wer Interesse zeigt, sollte anschließend zeitnah kontaktiert werden.

Denn die eigentliche Recruiting-Arbeit beginnt häufig erst nach dem ersten Kontakt.

Konsequentes Nachfassen gehört zur eigentlichen Arbeit

Viele offene Stellen bleiben nicht deshalb unbesetzt, weil überhaupt keine Kandidaten vorhanden sind.

Das Problem entsteht häufig danach.

Eine Bewerbung geht ein.

Ein Kandidat reagiert auf eine Kampagne.

Jemand antwortet auf eine aktive Ansprache.

Und anschließend muss aus diesem ersten Kontakt ein tatsächlicher Recruiting-Prozess werden.

Ein nicht angenommener Anruf, eine offene Nachricht oder eine Rückfrage zur Arbeitszeit sollte nicht automatisch als endgültige Absage bewertet werden.

Nicht jeder Kandidat ist beim ersten Anruf erreichbar.

Manche Menschen befinden sich während des Tages selbst bei der Arbeit.

Andere reagieren schneller auf WhatsApp als auf einen Telefonanruf.

Konsequentes Nachfassen gehört deshalb zur Kandidatenkommunikation.

Gleichzeitig braucht auch das Nachfassen einen strukturierten Prozess.

Wenn ein Kandidat trotz mehrerer Versuche nicht erreichbar ist oder keine verbindliche Aussage treffen möchte, kann mit diesem Kontakt für die konkrete offene Stelle zunächst nicht zuverlässig geplant werden.

Ein sauberer Recruiting-Prozess unterscheidet deshalb zwischen einem ersten Kontakt und einem tatsächlich vorqualifizierten Kandidaten.

Vor einem Vorstellungstermin sollten mindestens folgende Punkte geklärt sein:

  • Arbeitszeit
  • Stundenumfang
  • Vergütung
  • Fahrzeit zum Objekt
  • Tätigkeit
  • Verfügbarkeit
  • möglicher Starttermin

Bei Bedarf kommen weitere Anforderungen der konkreten Stelle hinzu.

Der Vorstellungstermin muss verbindlich vorbereitet werden

Ein vereinbarter Vorstellungstermin ist mehr wert als ein weitergeleiteter Kontakt.

Trotzdem ist auch ein bestätigter Termin keine Garantie dafür, dass ein Kandidat tatsächlich erscheint oder anschließend eingestellt wird.

Das Ziel der Vorbereitung besteht deshalb nicht darin, jede Unwägbarkeit auszuschließen.

Es geht darum, offensichtliche Missverständnisse bereits vorher zu klären und die Voraussetzungen für ein sinnvolles Vorstellungsgespräch zu schaffen.

Dazu gehören:

  • ein konkretes Datum
  • eine eindeutige Uhrzeit
  • der genaue Ort
  • ein Ansprechpartner
  • gegebenenfalls Hinweise zur Anfahrt oder zum Zugang

Liegt der Vorstellungstermin einige Tage in der Zukunft, kann zusätzlich eine Erinnerung sinnvoll sein.

Der Kandidat sollte wissen, wen er trifft, wo das Gespräch stattfindet und was ihn erwartet.

Genauso wichtig ist die Übergabe an das Gebäudereinigungsunternehmen.

Der zuständige Ansprechpartner sollte bereits vor dem Termin wissen, welche Rahmenbedingungen besprochen wurden und ob noch offene Punkte bestehen.

Dazu gehören beispielsweise Lebenslauf, Erfahrung, Arbeitszeit, Stundenumfang, Vergütung, Verfügbarkeit und möglicher Starttermin.

Dann beginnt das Vorstellungsgespräch nicht wieder bei null.

Nicht jeder Kontakt ist bereits ein passender Kandidat

Eine Telefonnummer oder eine eingegangene Bewerbung allein löst noch keinen Personalbedarf.

Entscheidend ist, was danach passiert.

Wurde mit der Person gesprochen?

Kennt sie die offene Stelle?

Sind Arbeitszeit und Stundenumfang bekannt?

Wurde über die Vergütung gesprochen?

Ist die Fahrzeit realistisch?

Wann könnte der Kandidat anfangen?

Und besteht nach Klärung dieser Punkte weiterhin ernsthaftes Interesse?

Erst diese Kommunikation macht aus einem ersten Kontakt einen Kandidaten, mit dem der nächste Schritt sinnvoll geplant werden kann.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Menschen frühzeitig auszusortieren.

Es geht darum, die Anforderungen beider Seiten miteinander abzugleichen.

Passt die konkrete Stelle nicht, bedeutet das bei einem Gebäudereinigungsunternehmen mit mehreren Objekten nicht automatisch, dass der Kandidat grundsätzlich ungeeignet ist.

Vielleicht passt eine andere Arbeitszeit.

Vielleicht gibt es ein näher gelegenes Objekt.

Oder ein anderer Stundenumfang entspricht deutlich besser den Vorstellungen.

Eine gute Kandidatenkommunikation berücksichtigt deshalb nicht nur die aktuelle offene Stelle, sondern erkennt auch, wenn ein Kandidat möglicherweise an anderer Stelle im Unternehmen besser eingesetzt werden kann.

Lokal suchen, zentral steuern

Bei Gebäudereinigungsunternehmen mit mehreren Objekten sollte die Kandidatensuche immer nah an der konkreten offenen Stelle gedacht werden.

Arbeitszeit, Fahrzeit und Stundenumfang können von Objekt zu Objekt völlig unterschiedlich sein.

Eine Reinigungskraft, die hervorragend zu einem Objekt passt, kann für ein anderes Objekt desselben Unternehmens ungeeignet sein.

Gleichzeitig sollte der Recruiting-Prozess zentral und einheitlich gesteuert werden.

Geschäftsführung, Personalverantwortliche oder Disposition brauchen einen Überblick darüber:

Welche Stellen sind offen?

Welche Kandidaten wurden bereits kontaktiert?

Welche Rahmenbedingungen wurden geklärt?

Wo wurden Vorstellungstermine vereinbart?

Und welche Kandidaten befinden sich noch in der Kommunikation?

Wenn unterschiedliche Ansprechpartner unabhängig voneinander arbeiten, können Doppelansprachen, widersprüchliche Informationen oder unnötige Verzögerungen entstehen.

Ein klarer Recruiting-Prozess sorgt dafür, dass Informationen einheitlich bleiben, ohne die Besonderheiten des einzelnen Objekts zu ignorieren.

Wann externe Recruiting-Unterstützung sinnvoll wird

Ein Gebäudereinigungsunternehmen mit gelegentlichem Personalbedarf und einem funktionierenden internen Recruiting-Prozess kann offene Stellen selbstverständlich selbst bearbeiten.

Entscheidend ist, dass intern ausreichend Zeit und klare Verantwortlichkeiten vorhanden sind.

Kandidaten müssen zeitnah kontaktiert werden.

Rückfragen müssen beantwortet werden.

Es muss nachgefasst werden.

Rahmenbedingungen müssen geklärt werden.

Und passende Kandidaten müssen bis zum Vorstellungsgespräch begleitet werden.

Bei regelmäßigem Personalbedarf wird genau diese operative Arbeit schnell zu einer zusätzlichen Aufgabe für Objektleitung, Disposition, Personalverantwortliche oder Geschäftsführung.

Dann kann externe Recruiting-Unterstützung sinnvoll werden.

Reinigungspersonal.jetzt übernimmt diesen operativen Teil des Recruiting-Prozesses für Gebäudereinigungsunternehmen.

Kandidaten werden gesucht und angesprochen, Kontakte bearbeitet, Rahmenbedingungen geklärt, passende Kandidaten vorqualifiziert und bis zum verbindlich vereinbarten Vorstellungstermin begleitet.

Das Ziel ist nicht eine möglichst lange Liste von Bewerbungen.

Das Ziel ist ein vorqualifizierter Kandidat mit Lebenslauf und verbindlich vereinbartem Vorstellungstermin.

Unternehmen mit regelmäßigem Personalbedarf können diesen Prozess außerdem über eine externe Personalabteilung dauerhaft unterstützen lassen.

Nach unserer internen Auswertung haben wir seit 2021 mehr als 4.700 Besetzungen begleitet.

Die Erfahrung daraus zeigt vor allem eines:

Gute Recruiting-Prozesse entstehen nicht durch möglichst viele Kontakte.

Sie entstehen durch konsequente Kandidatenkommunikation bis zum vereinbarten Vorstellungsgespräch.

Sie brauchen Mitarbeiter. Keine Bewerber.

Wer Reinigungspersonal für Gewerbe finden möchte, sollte den Prozess deshalb nicht mit der Frage beginnen:

„Wie viele Bewerbungen können wir bekommen?“

Die wichtigeren Fragen lauten:

Passt die Arbeitszeit?

Passt die Vergütung?

Ist die Fahrzeit realistisch?

Passt der Stundenumfang?

Ist der Kandidat tatsächlich verfügbar?

Und ist er bereit, verbindlich den nächsten Schritt zu gehen?

Eine konkrete offene Stelle, schnelle Kommunikation, ehrliche Angaben zu Arbeitszeit, Vergütung und Fahrzeit sowie konsequentes Nachfassen schaffen die Grundlage dafür, dass aus einem Kontakt ein Kandidat wird, den Sie mit gutem Grund zum Vorstellungsgespräch einladen können.

Am Anfang stehen deshalb zwei einfache Fragen:

Wen brauchen Sie?

Und wo brauchen Sie diese Person?